Van Persie will unbedingt Nationalspieler bleiben

Robin van Persie hat sein Engagement in der niederländischen Nationalelf noch nicht abgeschrieben. Nachdem der Stürmerstar seinen Stammplatz unter Trainer Luis van Gaal verloren hatte, will er sich wieder zurückkämpfen.

Robin van Persie hat seine Nationalmannschaftskarriere noch lange nicht abgeschrieben. Der 29-Jährige will wieder Tore für Oranje erzielen. Dabei ist es nicht unbedingt ein Platz im Sturm, der ihm vorschwebt, ihm ist es nach eigenen Angaben egal, wo er spielt. Schon seit längerem macht Klaas-Jan Huntelaar dem Neuzugang von Manchester United die einzige Stürmerposition im niederländischen Kader streitig. Die Leistungen bei Schalke haben Oranje-Trainer Van Gaal davon überzeugt, Huntelaar die Nummer „9“ zu geben. Doch Van Persie möchte auch in Zukunft eine wichtige Rolle in der Nationalelf spielen. Jetzt beim Testsieger wetten.

Dabei muss es nicht unbedingt im Sturm sein. Der Offensivmann von „ManU“ traut sich zu, auch andere Positionen zu meistern. „Ich bin verfügbar und versuche mich, auf meine eigene Rolle zu konzentrieren. Wo könnte ich spielen? Es ist egal, was ich denke. Das sind Fragen für den Trainer. Ich stehe für jede Position zur Verfügung“, so der 29-Jährige gegenüber den Fußballnachrichten des „Algemeen Dagblad“. Das System der Niederländer sieht nur einen Mittelstürmer in der Startelf vor. Deshalb könnte Van Persie, dessen Qualitäten unumstritten sind, auch auf einer anderen Position, wie zum Beispiel auf dem Flügel eingesetzt werden.

Den ehemaligen „Gunners“-Angreifer erfüllt es vor allem mit Stolz, für sein Heimatland aufzulaufen. „Ich habe absolut nicht die Absicht, mich aus der Nationalmannschaft zurückziehen. Ich finde es immer noch eine Ehre, hier zu sein. Das wird sich nie ändern. Nicht einmal, wenn ich die nächsten Partien nicht spiele.“ Der 29-Jährige hat für die Niederlande in 68 Länderspielen 29 geschossen und will sein Konto noch weiterhin aufwerten.

Am Freitag gegen die Türkei will der Angreifer auf alle Fälle zum Zug kommen, um seine Ambitionen auf die Nationalmannschaft zu unterstreichen. Im WM-Qualifikationsspiel am Freitag gegen die Türken sollte das Team von Luis Van Gaal die besten Chancen auf einen Sieg haben. Wettquoten von bet365 (Hier lesen!)sehen Oranje als klaren Favoriten. (Quelle: Sportwetten24.com)

Andy Murray gewinnt die US Open

Das Finale der US Open in New York war ein Marathon-Match über beinahe fünf Stunden. Am Ende konnte sich der Schotte Andy Murray gegen den Serben Novak Djokovic in fünf Sätzen mit 7:6 (12:10), 7:5, 2:6, 3:6, 6:2 durchsetzen. Damit kann der 25-Jährige endlich das Image des ewigen Zweiten abstreifen.

Murray konnte es kaum fassen, als er nach fast fünf Stunden den entscheidenden Matchball durchbrachte. Dass Ergebnis, auch im letzten Satz, täuscht. Über die komplette Spielzeit war das Match zwischen den beiden Top-Spielern hart umkämpft. In teilweise enorm langen Ballwechseln schenkten sich die beiden Kontrahenten nichts. Beide Spieler waren körperlich fix und fertig, als das hochspannende und von grandiosem Tennis geprägte Match sich dem Ende neigte. Bei der Siegerehrung sah man dem Schotten an, dass er mit Schmerzen zu kämpfen hatte. Auch der „Djoker“ hatte Probleme mit dem Oberschenkel und musste sich im letzten Satz sogar von einem Physiotherapeuten behandeln lassen.

„Es ist einfach unglaublich. Ich habe keine Worte. Ich bin fassungslos. Am liebsten würde ich diesen Moment für alle Ewigkeit festhalten“, erklärte Murray nach der Partie. Titelverteidiger Djokovic erwies sich bei der Siegerehrung als fairer Sportsmann, als er seinem Gegner bescheinigte: „Du hast es wirklich verdient.“ Damit kann Murray endlich das Image des „ewigen Zweiten“, wie ihn der „Daily Mirror“ in den Tennis News betitelt hatte, abstreifen.

Wie sein Trainer Ivan Lendl, hatte der 25-Jährige zuvor vier Mal ein Grand-Slam-Finale erreicht, bevor er endlich einen Titel gewinnen konnte. Zuletzt war er in Wimbledon gegen Roger Federer gescheitert. Doch der Schotte hatte in letzter Zeit ständig seine Form gesteigert und wurde nicht zu Unrecht bei den Sommerspielen in London Olympiasieger. Kein Wunder, dass Legende John McEnroe Murray jetzt endgültig zum Kreis der Tennis-Größen zählt.

„Wer in dieser Ära des Tennis einen solchen Pokal gewinnt, wer sich gegen Leute wie Nadal, Federer und Djokovic behaupten kann, der ist selbst ein würdiger Champion“, sagte der in Deutschland geborene US-Amerikaner. Mit dem US Open endet die Grand-Slam-Tour dieses Jahr. 2013 geht es mit den Australian Open weiter, bei denen der Schotte laut den Wettquoten von bet365 neben Novak Djokovic, Roger Federer und den bis Dato hoffentlich genesenen Rafael Nadal, wieder zu den Topfavoriten gehört. Jetzt auf Tennis wetten.

Nowitzki drückt Bayern und Dortmund die Daumen

Wer hätte gedacht, dass sich Dirk Nowitzki für die Bundesliga interessiert. Der deutsche Star im NBA Basketball verfolgt scheinbar die Vorgänge in Deutschlands höchster Spielklasse in Dallas ganz genau. „Dirkules“ glaubt wieder an ein Titelduell zwischen Bayern München und Borussia Dortmund. Außerdem schließt er eine Rückkehr in die deutsche Basketball-Nationalmannschaft nicht aus.

NBA-Profi Dirk Nowitzki verfolgt in den USA die Fußball-Bundesliga. Dies gab er im Interview mit „Sky Sport News HD“ zu. Eine Prognose für die laufende Saison will er aber nicht abgeben. „Das ist sehr schwer. Ich glaube schon, dass die Bayern oben mitspielen werden, aber ob es für den Titel reicht, wird man sehen. Ich mag auch den Stil von Borussia Dortmund. Jürgen Klopp finde ich sehr sympathisch. Ich drücke beiden Mannschaften die Daumen“, so der Power Forward der Dallas Mavericks gegenüber den Sportnachrichten.

Eine Rückkehr in die Nationalmannschaft von Bundestrainer Pesic, will Nowitzki nicht kategorisch ausschließen. „Man muss sehen. Mir geht es körperlich wieder besser. Ich habe das Spiel gegen Schweden gesehen, und es hat Spaß gemacht zuzuschauen“, erklärte der 2,13-Hühne und erzählte weiter: „Aber im letzten Jahr hat mir mein Körper gezeigt, dass 16 Jahre Profisport gut reinhauen. Mein Augenmerk gilt jetzt der langen NBA-Saison.“ Zuletzt war Nowitzki in der Europameisterschaft 2011 für die deutsche Nationalmannschaft auf Korbjagd gegangen.

Die Dallas Mavericks haben in der Transferpause im Sommer einen gewaltigen Umbruch erlebt. Mit Jason Kidd und Jason Terry haben zwei Leistungsträger aus der Meistersaison 2011 den Klub verlassen. Trotzdem Sieht Nowitzki die Zukunft seines Vereins in der am 30. Oktober beginnenden Spielzeit positiv. „Wir haben uns im Aufbau verjüngt, können jetzt schneller spielen und sind athletischer als in den vergangenen Jahren. Chris Kaman ist der beste offensive Center, mit dem ich bisher zusammengespielt habe“, lobte der gebürtige Würzburger seine Mannschaft.

Doch zu den Meisterschaftsanwärtern gehören die Mavs diese Saison nicht. „Die Leistungsdichte im Westen ist sehr groß, die L.A. Lakers und Oklahoma City Thunder sind die Favoriten“, erklärte er den Sportnachrichten vom Pay-TV-Sender „Sky“. Die Mavs gehen höchstens als Außenseiter ins Titelrennen.