Mythen und Missverständnisse über Muskelaufbauen

Zu jeder Sportart gibt es leider immer wieder Missverständnisse und eingeprägte Mythen. So ist es auch bei dem Thema Muskelmasse aufbauen. Das Zunehmen von Muskelgewebe ist eine sehr schwierige Aufgabe und sollte daher nicht anhand von Missverständnissen erfolgen. Nur der richtige Weg führt den Sportler zu dem gesetzten Ziel. So wird beispielsweise gesagt, dass es notwendig ist, mehrere Stunden täglich zu trainieren, damit überhaupt Muskeln aufgebaut werden können. Das stimmt einfach nicht, ist sogar grundlegend falsch. Der Körper ist für ein derartiges Training gar nicht ausgelegt und wird mit einem Streik reagieren.

Dieser Streik führt dazu, dass manche Menschen trainieren und trainieren und trainieren, aber keinerlei Erfolge aufzuweisen haben. Kurze, aber effektvolle Einheiten sind wichtig, eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist, die Zufuhr von Proteinen und die Entspannungsphasen sind wichtig. Trainiert man zu viel, greift der Körper für die benötigte Energie auf die Muskelmasse zurück und damit trainiert man gegen sich und seinen Körper.

Kann aus gesundheitlichen oder anderen Gründen nicht mehr trainiert werden verwandelt sich die Muskelmasse nicht in Fettmasse. Das ist ebenfalls ein Mythos, der in der Welt herumschwirrt. Das Muskelwachstum wird lediglich gestoppt. Je nach Alter schrumpft es nach und nach, aber Verwandeln wird es sich nicht. Oftmals verfällt ein solch betroffener Sportler in seinen alten Lebensrhythmus. Er ernährt sich falsch und fettreich. Bleibt man jedoch seinem Ernährungsplan treu, dann bleibt auch die Muskelmasse ohne Training bestehen. Ein weiteres Missverständnis ist, das durch hartes Training das Fett in Muskeln verwandelt wird. Die Gewebestruktur ist derart unterschiedlich, dass eine Verwandlung rein logisch nicht stattfinden kann. Es wird lediglich Fett verbrannt.